Steffen Haupt:
Ich stehe für echte Veränderung, nicht für Anpassung.
Als Bürgermeister ist Lichtenstein für mich #HAUPTsache. Dafür werde ich mich mit ganzer Kraft, viel Herzblut und voller Überzeugung einsetzen.
Es wird für mich die klare Aufgabe sein, die Geschicke der Gemeinde mit Offenheit, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit zu führen. Gemeinsam mit der Verwaltung und dem Gemeinderat werde ich transparent über unsere anstehenden Themen diskutieren, debattieren und letztlich entscheiden, welche Prioritäten gesetzt und Maßnahmen umgesetzt werden. Dabei ist es mir wichtig, den Fokus auf die finanziellen Möglichkeiten nicht zu verlieren. Dennoch ist es von zentraler Bedeutung auch etwas auszuprobieren, unkonventionelle Wege zu beschreiten, nicht immer im Großen, sondern auch mal im Kleinen beginnen.
Ich werde begonnene Projekte wie Stadtbahn, BUGA weiterführen und die Interessen und Nutzen für Lichtenstein nicht aus dem Blick verlieren. Anstehende Infrastrukturprojekte sind klar die Aufgabe der nächsten Jahre. So stehen in den nächsten Jahren die Schul-, Hallenbad-, Feuerwehrhaussanierung, Hochwasserschutz und die Ortsgestaltung als Aufgabe an. Beim Thema Ortsentwicklung werde ich den Wohnbau voran treiben, sowie einen barrierefreien und ansprechenden öffentlichen Raum schaffen.
Abläufe und Strukturen werde ich konsequent hinterfragen. Die Bereiche wo notwendig, stärken, umverteilen und neu zuteilen, sowie mit den für die Aufgabenerledigung notwendigen Ressourcen ausstatten. Die Verwaltung soll durch digitale Möglichkeiten von Routineaufgaben entlastet werden und dadurch mehr Zeit für ihre Facharbeit und den Bürgerservice bekommen.
Themenschwerpunkte und Aufgaben werden eine stärkere Jugendbeteiligung, eine gerechte Organisations- und Vereinsunterstützung, eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit, den Aufbau einer Wirtschaftsförderung und Tourismusangebote sein.
Felix Reyhl:
Als in Lichtenstein verwurzelter Diplom-Finanzwirt, Diplom-Geoökologe und Vater steht für mich im Echaztal der Mensch im Mittelpunkt. Meine vordringlichsten Ziele bündeln sich in starkem Miteinander, moderner Familieninfrastruktur mit kurzen Wegen und verlässlicher Kinderbetreuung, einer zügigen Umsetzung des Schulkonzepts sowie klugen Antworten auf den Klimawandel durch Wärmeplanung, Hochwasserschutz und Waldumbau am Albtrauf. Hinzu kommt eine moderne, bürgernahe Verwaltung.
Verkehrspolitisch machen wir keine langen Hängepartien: Bei Regionalstadtbahn und Albaufstieg setze ich mich auf Kreis- und Landesebene mit Nachdruck dafür ein, dass die dauerhafte Entlastung für unsere Pendler und Ortsteile greift. Die BUGA 2039 holen wir gezielt als Impulsgeber für nachhaltige Ortsentwicklung, ökologische Aufwertung und touristische Stärkung ins Tal, statt sie als reinen Selbstzweck zu begreifen.
In 5 Jahren sind die Weichen für die Mobilität geschärft, das Schulkonzept läuft und das zentrale Vereins-Netzwerk „Eintracht Lichtenstein“ entlastet Ehrenamtliche spürbar von Bürokratie. In 10 Jahren erntet die Gemeinde die Früchte einer integrierten Orts- und Freiraumentwicklung aus BUGA-Impulsen und engerem Zusammenwachsen der Ortsteile Unterhausen, Oberhausen Honau/Traifelberg und Holzelfingen/ Göllesberg. In 15 Jahren ist Lichtenstein eine klimaresiliente, wirtschaftlich stabile und generationengerechte Vorzeigegemeinde.
Als Herzensanliegen gilt mir das Ehrenamt (Albverein, Kirchengemeinderat, Elternbeirat, OGV). Freiwilliges Engagement ist der Klebstoff unserer Gesellschaft, den wir durch echte Wertschätzung und smarte digital-administrative Unterstützung sichern statt reglementieren.
Frank Trudel:
Ich habe mich lange mit der Frage beschäftigt, ob ich mich als Bürgermeister bewerben soll. Nach vielen Überlegungen und Gesprächen mit Familie, Bekannten, Freunden sowie Bürgerinnen und Bürgern habe ich mir gesagt: Wenn du es nicht tust, kannst du auch nichts ändern. Änderungen hat Lichtenstein teilweise sehr nötig.
Nun lebe ich seit 61 Jahren in Unterhausen, heute Lichtenstein, und möchte den Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein Bürgermeister auf Augenhöhe sein, wie es auch mein Vorbild Ernst Braun war. Zuhören, auf die Bürgerinnen und Bürger zugehen und Entscheidungen treffen, das muss ich jeden Tag aufs Neue.
Meine Ziele für die Gemeinde sind die Göllesbergsteige, die Belebung des Rathausplatzes und wieder mehr Miteinander. Lichtenstein sollte wieder eine Gemeinde werden, wie ich sie aus meiner Jugend kenne. Mit den Kirchengemeinden möchte ich im regen Austausch bleiben, denn die Kirchen sind wichtiger Bestandteil einer gut funktionierenden Gemeinde,
Der Albaufstieg liegt nicht in meinen Händen, aber ich werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen. Die Stadtbahn wird vermutlich noch vor dem Albaufstieg kommen, auch wenn die Haltestelle in Honau nicht ideal für die Bürgerinnen und Bürger und Holzelfingen überhaupt nicht angebunden ist. Wie man die Anbindungen verbessern kann, ist mir ebenfalls ein Anliegen. Sollte die BUGA kommen, würde ich gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern den größtmöglichen Nutzen aus diesem Projekt ziehen. Zu guter Letzt ist da noch der Umbau der Uhlandschule. Da dieses Projekt bereits beschlossen ist, möchte ich es schnellstmöglich zum Abschluss bringen.
Ich weiß, dass ich keine Verwaltungsausbildung habe, doch vieles kann man sich heute aneignen. Als Quereinsteiger sehe ich manche Dinge vielleicht anders als Menschen aus der Verwaltung.
Nicolas Waitzinger:
Ich möchte Verantwortung für meine Heimatgemeinde übernehmen. Aufgewachsen auf dem Traifelberg, begann ich meine berufliche Laufbahn mit der Ausbildung bei der Gemeinde Lichtenstein zum Verwaltungsfachangestellten. Nach dem Studium Public Management in Ludwigsburg mit dem Vertiefungsschwerpunkt Führung und Bürgermeisterwahlen bin ich heute stellvertretender Hauptamtsleiter der Gemeinde und trage Personalverantwortung für mehr als 180 Beschäftigte. Durch mein langjähriges Engagement in Feuerwehr und CDU auf kommunaler und Kreisebene bin ich zudem weit über Lichtenstein hinaus vernetzt.
Für mich steht in den kommenden Jahren im Mittelpunkt, Lichtenstein finanziell handlungsfähig zu halten und gleichzeitig notwendige Zukunftsinvestitionen umzusetzen. Mit der Uhlandschule sowie Investitionen in die kommunale Infrastruktur stehen wichtige Aufgaben an. Die Ortsteile sollen dabei mit ihren unterschiedlichen Stärken und Herausforderungen gleichermaßen im Blick bleiben. In den kommenden Jahren soll Lichtenstein eine lebenswerte und familienfreundliche Gemeinde mit guten Bildungs- und Betreuungsangeboten, einem starken Ehrenamt sowie attraktiven Bedingungen für Wirtschaft und Handwerk sein. Dafür braucht es klare Prioritäten, solide Finanzen und eine langfristige Perspektive für die Entwicklung der Gemeinde.
Beim Albaufstieg der B312 gilt es, die Interessen Lichtensteins klar zu vertreten und zugleich Verkehrssicherheit und Lebensqualität in den Ortsmitten weiterzuentwickeln. Regionalstadtbahn und Bundesgartenschau bieten Chancen für eine bessere Vernetzung und neue Impulse.
Lichtenstein muss nicht neu erfunden werden. Wir müssen unsere Stärken nutzen, klare Prioritäten setzen und heute die Entscheidungen treffen, die unsere Gemeinde auch in zehn oder fünfzehn Jahren voranbringen.
Wann – Was – Wo:
Die Wahl des neuen Bürgermeisters für Lichtenstein mit den Ortsteilen Unterhausen, Holzelfingen und Honau findet am Sonntag, den 18. Oktober statt. Sollte eine Stichwahl erforderlich sein, ist diese auf den 8. November festgesetzt.
Der bisherige Bürgermeister Peter Nussbaum tritt nicht erneut zur Wahl an und scheidet nach Ablauf der 8-jährigen Amtszeit zum 3. Januar 2027 aus.
Vier Vorstellungsrunden
Zum Kennenlernen der Kandidaten gibt es vier Vorstellungsrunden plus ein GEA – Podium.
In der Lichtensteinhalle in Unterhausen am Mittwoch, 30. September um 18.30 Uhr.
In der Greifensteinhalle in Holzelfingen am Montag, 5. Oktober um 18.30 Uhr. Und im ev. Gemeindehaus in Honau am Mittwoch, den 7. Oktober ebenfalls um 18.30 Uhr.
Abschließend findet am Dienstag, den 13. Oktober um 19.00 Uhr ein GEA-Wahlpodium in der Lichtensteinhalle in Unterhausen statt.
An allen Abenden können interessierte Bürger*innen die Kandidaten persönlich kennenlernen und Fragen stellen.
Weitere Infos zur Wahl finden Sie auf: www.gemeinde-lichtenstein.de
